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ITAP Zürich
Institut für Transaktionsanalytische Psychologie

Kurz-Info
Konzept
Curriculum

Ausbildungs-Curriculum
Eine integrale Spezialausbildung
Die theoretische Ausbildung
1. Grundausbildung in Transaktionsanalyse
2. Fortgeschrittenen Training in Psychotherapie
3. Themen der Gruppenselbsterfahrung
4. Einzelselbsterfahrung
5. Supervision
Evaluation und Abschluss

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Eine integrale Spezialausbildung

Das Institut für Transaktionsanalytische Psychotherapie bietet eine integrale Spezialausbildung in Psychotherapie an, die den CHARTA Kriterien und Standards entspricht.

Integral bedeutet, dass die einzelnen Elemente SELBSTERFAHRUNG, THEORIE, PRAXIS und SUPERVISION aufeinander abgestimmt sind und zusammen ein Lehrgebäude bilden.

Zur Ausbildung gehört:
- Ein Praktikum von mindestens einem Jahr (vom Kanton Zürich werden 2 Jahre für die Praxisbewilligung verlangt), in dem der/die Auszubildende vollzeitlich an einer Institution mitarbeitet, wo Psychotherapie angeboten wird. (Z.B. in einer Klinik für Psychosomatik, einer Drogenberatungsstelle unter psychotherapeutischer und/oder psychiatrischer Leitung oder auch in einer psychotherapeutischen Praxis).
- Selbsterfahrung in Transaktionsanalytischer Psychotherapie (Mindestens 300 Sitzungen, wovon mindestens 100 im Einzelsetting) bei einer/m anerkannten Therapeutin/en, die/der vor wenigstens 5 Jahren das klinische TA-Examen bestanden hat und seither als TherapeutIn arbeitet.
- Die theoretische Ausbildung, bei der darauf geachtet wird, dass die verschiedenen Ausbildungselemente miteinander in Beziehung gesetzt werden und dass die wissenschaftlichen Grundlagen der theoretischen Aussagen gelehrt werden.
- Die Supervision: bis zum Abschluss der Ausbildung wenigstens 250 Einheiten, einerseits im Einzelsetting (mind. 100 Sitzungen à 50 Minuten), andrerseits in Kleingruppen von 3-4 Teilnehmenden (Sitzungen à 90 Minuten).
- Jede/r KandidatIn hat bis zur Prüfung wenigstens 2 Langzeittherapien und 4 Kurztherapien in die Supervision einzubringen und für die ganze Dauer mit der/m SupervisorIn durchzuarbeiten. Dabei arbeitet sie/er mit mindestens 2 verschiedenen qualifizierten SupervisorInnen zusammen.
- Die Prüfung durch die Europäische Gesellschaft für Transaktionsanalyse (EATA), mit einem schriftlichen (Falldarstellung) und einem mündlichen (Fragen zur Theorie und Praxis) Teil.

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Die theoretische Ausbildung

Sie umfasst:

a) Metatheorien
- Erkenntnistheorie
- Anthropologie (Menschenbilder und das Menschenbild der TA)
- Ethik (Wertvorstellungen)
- Wissenschaftstheorie (Wissenschaftlichkeit der Theorie, Forschungsmethoden)
- Gesellschaftstheorie
- Geschichte der Psychotherapie

b) Therapietheorie
- Allgemeine Theorie (Sinn, Möglichkeiten und Grenzen professioneller Psychotherapie)
- Spezielle Theorie (Theorie des psychotherapeutischen Prozesses, z.B. Tiefenpsychologie, Lernpsychologie, Verhaltenstheorie etc.)
- Persönlichkeitstheorie
- Entwicklungstheorie
- Gesundheits- und Krankheitsverständnis (Neurosenlehre inklusive Psychosomatik; Psychopathologie und Psychiatrie)

c) Praxistheorie
- Interventionslehre
- Behandlungstechnik, Methodenlehre
- Praxisfelder (Exploration und Diagnose, Indikation und Kontraindikation, Prognose, Berichte/Gutachten)

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1. Grundausbildung in Transaktionsanalyse

Siehe "Themen der Grundausbildung".

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2. Fortgeschrittenen Training in Psychotherapie

Theorieseminare:

Entwicklungspsychologie
Entwicklungspsychologie in der TA - Psychoanalytische Entwicklungspsychologie - Entwicklungspsychologische Forschung

Verschiedene therapeutische Schulen im Vergleich
Kognitiv-behaviourale Therapien, Tiefenpsychologische Verfahren etc.
Die unterschiedlichen Ausgangspunkte und die Konsequenzen.
Arbeitsperspektiven und Wirkprinzipien in der Psychotherapie.

Psychopathologie - Krankheitsbilder
Depressionen - Angstsyndrom - Zwangssyndrom - Psychosen - Sexualstörungen - Beziehungsstörungen - Persönlichkeitsstörungen - Suchtkrankheiten - Psychosomatik - Folgen von Traumatisierungen -
Suizidalität

Anleitung zur Falldarstellung und zur schriftlichen Abschlussarbeit

Interventionstechniken
Direktive und nicht direktive Beratung und Therapie - Gesprächsführung und Explorationstechnik - Die acht Interventionstechniken nach E. Berne - Regression in der Therapie

Ambulante und stationäre Psychotherapie
Möglichkeiten und Grenzen der ambulanten und der stationären Therapie - verschiedene Modelle der stationären Psychotherapie - Suchttherapie - Anwendung von und Umgang mit Medikamenten

Veränderte Bewusstseinszustände in der Psychotherapie
Trance und Tranceinduktion - „Leading and Pacing" - Utilisationstechnik - -Geleitete Phantasien und Tagträume - Medikamente und Drogen - Regression - Meditationstechnik

Therapeutische Metaphern
Metaphern als Zugang zur Persönlichkeit und deren Störungen - Technik der therapeutischen Metapher - Geschichtenerzählen

Bodyskript und Körperarbeit
Das Verhältnis von Körper und Seele und Geist und Bewusstsein - Körpersprache - Körperpanzer - Retroflektion - verschiedene Techniken der Körperarbeit

Grundlagen der systemischen Therapie
Kybernetik und Systemtheorie - Welche Systeme treffen wir in der Psychotherapie? Individuum, Paar, Familie, Therapiegruppe, Wohngruppe, Klinik - Arbeit mit Systemen - Strategien und Interventionen

Wissenschaft und Psychotherapie
Wissenschaftstheorie - Erkenntnistheorie - Prozessanalysen in der Psychotherapie - Begleitung der Falldarstellungen fürs schriftliche Examen

Ethik und Berufspraxis
Das Umfeld des Therapeuten, Kompetenzen und Grenzen, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Psychohygiene - Praxisgründung und Praxisführung - Erstellung von Gutachten.

Prüfungsvorbereitung
Mock-Exam I
Bearbeitung noch offenstehender Fragen theoretischer und praktischer Art.

Abschluss
Nach der Prüfung - Rückblick und Ausblick - Feier

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3. Themen der Gruppenselbsterfahrung

  1. Skript und Skriptanalyse
  2. Gruppendynamik
  3. Körperarbeit
  4. Arbeit mit Träumen und kreativen Medien
  5. Systemische Therapie

 

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4. Einzelselbsterfahrung

Selbsterfahrung ist ein zentrales Element jeder Ausbildung zum/r Psychotherapeuten/in. Die/der Therapeut/in soll an der eigenen Person erfahren haben, was es bedeutet Patient/in zu sein. Die Eigentherapie soll aber auch dazu dienen, die eigene Motivation zu diesem Beruf zu verstehen, und die persönliche Geschichte soweit zu bearbeiten, dass es zu einem heilsamen Umgang mit sich selbst und andern kommen kann. Dabei ist es für zukünftige Therapeuten/innen besonders wichtig zu lernen, die eigenen Grenzen zu erkennen und mit ihnen umzugehen.
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5. Supervision

Spätestens wenn die KandidatInnen eigene KlientInnen behandeln kommt die Supervision dazu: Das Institut bietet mehrere Supervisions-Kleingruppen (3-4 Tn.) mit verschiedenen SupervisorInnen an. Daneben sind die KandidatInnen auch aufgefordert eine Einzelsupervision zu machen. Im Vordergrund steht die Arbeit an den Fällen, die die Lernenden in die Supervision einbringen. Das kann anhand von Berichten, Fallgeschichten, von Tonband- oder Videoaufnahmen geschehen.

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Evaluation und Abschluss:

Jede Kandidatin und jeder Kandidat wird von einer Lehrperson begleitet und in seinem Lernprozess unterstützt. Mit dieser Person macht sie/er auch ihren EATA-Ausbildungsvertrag.

Am Ende jeden Ausbildungsjahres nehmen wir uns Zeit für eine Evaluation. Dabei geht es sowohl um die Einschätzung des Ausbildungprozesses und der Ausbildung selbst, als auch um die Überprüfung der individuellen Lernziele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Zum Abschluss der Ausbildung gehört in der Regel die Prüfung durch den europäischen Verband für Transaktionsanalyse (EATA - European Association for Transactional Analysis). Die bestandene Prüfung erlaubt den Titel „Transaktionsanalytikerin / Transaktionsanalytiker für den Bereich Psychotherapie (CTA-C)" zu tragen. Dieser Titel ist international geschützt und auch international anerkannt. Unser Institut garantiert, dass alle KandidatInnen und Kandidaten, die diese Stufe erreichen, auch alle formalen Voraussetzungen für eine Aufnahme in den Schweizerischen Psychotherapeuten Verband erfüllen.


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